Überraschung zum Schluß

Mittlerweile sind wir wieder im kalten europäischen Winter gelandet, aber wir werden Euch hier noch weiter informieren. Es gibt noch so vieles zu erzählen und zu berichten. Am Samstag gab es einen Überraschungsbesuch von zwei Schwestern aus dem Waisenhaus, das wir letztes Wochenende besucht hatten. Aber, wie haben die uns gefunden? Ganz einfach in Sri Lanka! Die Schwestern kannten den Tuk Tuk Fahrer der uns damals vom Convent in unsere Unterkunft gebracht hat. Immerhin 20 Kilometer weit weg. Eigentlich wollten wir damals noch einen Zwischenstopp einlegen und dann mit einem anderen Tuk Tuk weiterfahren, aber das haben wir dann kurzfristig eben nicht gemacht. Also haben die beiden kurzerhand den Tuk Tuk Fahrer gerufen und ihn gebeten, sie zu uns zu bringen, was er natürlich sofort gemacht hat. So einfach geht das in Sri Lanka. Den Schwestern war es ein besonderes Anliegen sich noch einmal bei uns für die Spende zu bedanken. Als kleines Dankeschön haben sie uns Tee mitgebracht, den wir, mittlerweile im kalten Österreich angekommen, auch schon zum Aufwärmen genossen haben. Wir werden mit den Schwestern in Kontakt bleiben und haben vereinbart, dass sie uns bei konkreten Wünschen sehr gerne kontaktieren können. Wir werde dann mit Eurer Hilfe versuchen, das Waisenhaus weiter zu unterstützen.

Waisenhaus

Nach 2 Tagen in Mirissa haben wir uns mit Ayathma in Hikkaduwa getroffen (Karte was wo genau ist gibts auch bald) und verbringen mit ihr eine Nacht in einem Baumhaushotel mit Pool. Ayathma will schwimmen lernen und wir werden mal versuchen ob wir gute Schwimmlehrer sind 😉

In einem Gespräch mit der Besitzerin der Lodge, haben wir von einem Waisenhaus gleich in der Nähe erfahren. Wir haben uns gleich mal zu Fuß auf den Weg gemacht und die Schwestern besucht. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und haben erfahren, dass es neben dem Waisenhaus für 40 Kinder auch noch einmal im Monat eine Unterstützung für behinderte Kinder gibt, medizinische Betreuung und Therapie. Für Sri Lanka außergewöhnlich, da behinderte Menschen hier immer noch das Haus nicht verlassen dürfen, da sie eine Schande für die Familie bedeuten, wie uns mehrfach berichtet wurde.

Wir haben also mal wieder spontan beschlossen die Schwestern finanziell zu unterstützen. Sind heute also ins nächste Dorf zur Bank gefahren und haben 100.000 Rupies geholt und Schwester Princy Gamage vorbei gebracht. Die Freude darüber war sichtbar. Die Schwestern der „Our Lady of Lourdes Church“ haben für alle ein offenes Haus, unabhängig ob Hindu, Buddhist, Moslem oder Katholik.